Reitabzeichen

Der Umgang mit dem Pferd fördert das Selbstbewusstsein und unterstützt Kinder in ihrer charakterlichen und sozialen Entwicklung. Konzentrationsfähigkeit und Lernbereitschaft werden nachweislich gestärkt. Zudem ist jede im Sattel verbrachte Stunde ein Gewinn für Beweglichkeit, Koordination und Ausdauer.
Reiten ist nicht nur eine von vielen Sportarten, Reiten ist nicht nur gesundheitsfördernd, Reiten fordert nicht nur körperlich heraus…Reiten bedeutet Bildung

Deshalb wird der Reit.-und Fahrverein Cremlingen u.U.e.V. zukünftig einmal jährlich einen Reitabzeichenkurs anbieten. 

Termin Vorschau

Die Reitabzeichen-Lehrgänge werden durch erfahrene Trainer veranstaltet. Durch einen speziell auf die Prüfung vorbereitenden Lehrgang und eine gezielte Durchführung nehmen wir euch die Aufregung und bereiten euch auf die bevorstehende Prüfung vor. Im Laufe des Lehrganges erarbeiten wir mit euch den Prüfungsparcours, den wir vor der Prüfung schon mehrmals durchspringen werden. Auch im  Dressurunterricht, wird die jeweilige Dressuraufgabe vorbereitet und geritten. Am Prüfungstag beginnt die Prüfung des Basispasses. Im Anschluss wird die jeweilige Dressuraufgabe geritten, gefolgt von dem Springteil der Prüfung. Wenn der reiterliche Part der Prüfung absolviert ist geht’s es zu den Stationsprüfungen (Theorie/Fittnestest/Bodenarbeit).

  • 1. Tag Infotreffen und Gruppeneinteilung
  • 6 Dressurstunden,
  • 6 Springstunden
  • bis zu 7 Theorieeinheiten (eigene Bücher sind zu empfehlen)

Für die Basispass Prüfung wird ein Pferd gestellt. Der  Abzeichenkurs  und Prüfung (RA7 – RA 1)( wird mit Privatpferd geritten.

Alle Abzeichen in Kürze erklärt:

Der Basispass Pferdekunde ist in Deutschland die Voraussetzung für den Erwerb eines Abzeichens im Pferdesport, wie dem DRA (Deutsches Reitabzeichen), DVA (Deutsches Voltigierabzeichen), DFA (Deutsches Fahrabzeichen), DLA (Deutsches Longierabzeichen) oder dem WRA (Westernreitabzeichen).

Die Prüfung zum Basispass Pferdekunde besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. In ihr werden Kenntnisse über die Grundlagen der Pferdehaltung und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd abverlangt.
Der Basispass Pferdekunde wurde durch die Ausbildungs- und Prüfungsordnung (APO) 2000 neu eingeführt. Seitdem ist die erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung zum Basispass Voraussetzung für alle deutschen Abzeichen im Reiten, Westernreiten, Fahren, Longieren und Voltigieren. Die Ausnahme bilden hier nur die Motivationsabzeichen, die auch ohne den Basispass Pferdekunde erworben werden können. In einem Lehrgang zum Basispass Pferdekunde lernt man grundlegende Kenntnisse von der Haltung, dem Verhalten von Pferden und dem Umgang mit dem Pferd.
Auch Personen, die selbst nicht reiten wollen, können den Basispass Pferdekunde ablegen z.B. die Eltern reitender Kinder oder Partner von Pferdesportlern.

Das FN-Abzeichen „Deutscher Reitpass“

Seit vielen Jahren gilt die Prüfung zum Deutschen Reitpass als unverzichtbarer „Führerschein“, als „Reitpass“ für das Ausreiten mit dem Pferd. Zu Recht! Wir vermitteln Ihnen die theoretischen Kenntnisse, die ein Reiter benötigt, um im Zusammenspiel mit seinen reiterlichen Fähigkeiten optimal für Ausritte ins Gelände vorbereitet zu sein.

Der deutsche Reitpass – kurz erklärt

 

Aufgabe des Deutschen Reitpasses ist es:

das reiterliche Können zu heben
den bewussten und schonenden Umgang mit Natur und Umwelt zu fördern
das Verständnis für die Belange anderer Erholungssuchender sowie der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und des Jagdwesens zu vertiefen
für Sicherheit und Ordnung beim Ausreiten zu sorgen.

Der Deutsche Reitpass soll die Mitverantwortung des Reiters in Feld und Wald zum Ausdruck bringen.
Das Ausbildungsziel ist durch geeignete Schulungsmaßnahrnen zu vermitteln.

Anforderungen beim Deutschen Reitpass

 Die Prüfung besteht aus zwei Teilprüfungen, die an einem Tag bzw. an zwei aufeinanderfolgenden Tagen abzulegen sind.
Zulässig sind alle Reitweisen. Es werden folgende Anforderungen gestellt:

1. Praktischer Teil:

Vorbereiten des Pferdes zum Ausritt (Putzen, Zäumen, Satteln, überholen, gegeneinander),
Einzel-Reiten in allen Gangarten, Kolonnenreiten (nebeneinander, galopp von Punkt zu Punkt, Wegreiten von der Gruppe
Überwinden kleiner natürlicher Hindernisse (z.B. Kletterstelle, Wassereinritt); Strassenüberquerung
Versorgen des Pferdes/Ponys bei Rast oder Unfall
auf Wunsch des Bewerbers zusätzlich Springen im Gelände von vier festen Hindernissen (bis zu 0,80 m hoch).

2. Theoretischer Teil:

– Grundkenntnisse der Reitlehre (Sitz, Hilfen, Gangarten)
– Grundkenntnisse der Pferdehaltung (Pflege, Fütterung, Tränken, Anzeichen von Krankheiten, Giftpflanzen)
– Reiterliches Verhalten und Umweltschutz (Begegnung mit Fußgängern, Rücksicht auf Jagd, Land- und Forstwirtschaft)
– Reiten im Straßenverkehr (Reiten im Verband, Verkehrsregeln)
– Unfallverhütung (z.B. Ausrüstung von Reiter und Pferd, Verladen, Anbinden)
– Erste Hilfe für Reiter und Pferd (Verhalten bei Unfällen und akuten Krankheiten des Pferdes)
– Rechtsvorschriften (Tierschutzgesetz, Straßenverkehrsrecht, Reiten in Feld und Wald, Tierhalterhaftung und -versicherung)

Im Vorfeld der Prüfung sollte der Reiter an einem Vorbereitungslehrgang teilnehmen.
Der Lehrgang muss von einem Trainer C – Reiten gegeben werden. Die Prüfung kann von Reitvereinen oder Pferdebetrieben durchgeführt werden,
die dem Niveau eines FN-anerkannten Betriebes entsprechen und vom Landesverband oder der Landeskommission genehmigt wurden.

Reiten lernen in kleinen Schritten – das ist der Gedanke der FN, der hinter den Reitabzeichen 1 bis 10 steckt. Man kann in beliebiger Altersklasse jedes Reitabzeichen absolvieren. Für jedes Reitabzeichen wird ein Vorbereitungslehrgang benötigt und die ersten fünf Reitabzeichen, also Reitabzeichen 10 bis einschließlich 6 können in beliebiger Reihenfolge und beliebig oft gemacht werden. Ab dem Reitabzeichen 5 müssen die Abzeichen Reihenfolge bestanden werden.
Die Reitabzeichen dienen vorrangig zur Leistungs- und Ausbildungsüberprüfung und sind unabhängig vom Turniersport. Seit der Umstellung des Reitabzeichensystems zum 01.01.2014 ist die Bodenarbeit als neues, wichtiges Element hinzugefügt worden.

Das Reitabzeichen 10 ist das erste Reitabzeichen, das man erwerben kann. Es können Kinder, sowie Erwachsene antreten, die den dazugehörigen Vorbereitungslehrgang gemacht haben. Das Reitabzeichen besteht aus zwei Teilprüfungen; zum einen aus dem praktischen Reiten und zum anderen aus der Stationsprüfung. Bei der praktischen Reitprüfung muss Schritt und Trab in einer Abteilung geritten werden, in einer Reithalle oder auf einem Reitplatz. Hierbei wird vor allem auf eine ausbalancierte und losgelassene Sitzgrundlage und das Vertrauen zum Pferd geachtet. Es darf mit oder ohne Sattel oder mit Gurt geritten werden. Bei der Stationsprüfung geht es hauptsächlich um Grundlagen der Pferdepflege und der Ausrüstung. Auch beim Reitabzeichen 10 ist die Bodenarbeit ein wesentlicher Bestandteil, so sollte sich der Prüfling sicher an ein Pferd annähern, es putzen, satteln und trensen, führen und anhalten können. Es geht hierbei um die Sicherheit in der Stallgasse.
Für das Reitabzeichen 10 werden noch keine Wertnoten vergeben. Man kann es also nur bestehen oder nicht bestehen und es zum nächst möglichen Zeitpunkt wiederholen. Des Weiteren kann das Reitabzeichen 10 jährlich neu absolviert werden.

Reiten:

Reiten (mit und/oder ohne Sattel) an der Longe im Schritt und Trab (Leichttraben und/oder Aussitzen) und/oder Hintereinander reiten im Schritt und Trab (kurze Reprisen). Der Teil Geländereiten kann zusätzlich erfolgen. Die Anforderungen werden im Außengelände am Führzügel im Schritt und Trab abgeprüft.

Stationsprüfung

Station 1

Pferdepflege: z. B. Putzen mit Striegel und Kardätsche, Huf- und Schweifpflege, Versorgen des Pferdes/Ponys nach der Arbeit Mithilfe beim Zäumen und Satteln.

Station 2

Bodenarbeit: Ansprechen und Annähern an das Pferd, Führen und Halten an einem vorgegebenen Punkt, Anbinden, Sicherheit auf der StallgasseReitabzeichen bestanden?
Bewertet werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie ausbalanciert und losgelassen der Reiter auf dem Pferd sitzt und die Übungen ausführt. Das Prüfungsergebnis lautet „bestanden” oder „nicht bestanden”, es gibt keine Noten. Sollte man die Prüfung nicht bestehen, so kann die gesamte Prüfung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholt werden.

Das Reitabzeichen 9 kann von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die den entsprechenden Vorbereitungslehrgang absolviert haben, abgelegt werden. Das Reitabzeichen besteht aus zwei Teilprüfungen, zum einen aus dem praktischen Reiten und zum anderen aus der Stationsprüfung Bei der praktischen Reitprüfung muss selbstständig Schritt, Trab und Galopp in einer Abteilung oder einzeln auf dem Reitplatz oder in der Reithalle geritten werden. Hierbei ist vor allem eine ausbalancierte und losgelassene Sitzgrundlage und das Vertrauen zum Pferd oder Pony wichtig. Bei der Stationsprüfung geht es hauptsächlich um die Grundlagen der Pferdehaltung, der Ausrüstung und um das Verhalten eines Pferdes. Außerdem ist auch die Bodenarbeit ein Bestandteil der Stationsprüfung des Reitabzeichen 9.
Für das Reitabzeichen 9 werden keine Wertnoten vergeben und man kann sie nur bestehen oder nicht bestehen. Eine nicht bestandene Prüfung kann zum nächst möglichen Zeitpunkt wiederholt werden. Das Reitabzeichen 9 kann jedes Jahr neu abgelegt werden.

Reitabzeichen 9 – Was muss man können?

Reiten:

Reiten in der Gruppe im Schritt, Trab (Leichttraben und Aussitzen) und Galopp. Der Teil Geländereiten kann zusätzlich erfolgen. Die Anforderungen werden im Außengelände in allen Grundgangarten abgeprüft.

Stationsprüfungen

Station 1:

Vorbereitung des Pferdes zum Reiten (Pflege, Mithilfe beim Satteln und Zäumen, Einstellen des Bügelmaßes)

Station 2:

Grundsätze auf dem Gebiet des Pferdeverhaltens, Ethische Grundsätzederholt werden.

Station 3:

Bodenarbeit: siehe Inhalte RA 10, Station 2, zusätzlich Führen geradeaus von beiden Seiten, das angebundene Pferd zur Seite weichen lassen, Sicherheit auf der Stallgasse, Passieren anderer Pferde Reitabzeichen bestanden?

Bewertet werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie ausbalanciert und losgelassen der Reiter auf dem Pferd sitzt und die Übungen ausführt.

Das Prüfungsergebnis lautet „bestanden” oder „nicht bestanden”, es gibt keine Noten. Sollte man die Prüfung nicht bestehen, so kann die gesamte Prüfung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholt werden.

Das Reitabzeichen 8 kann von Kindern, sowie von Erwachsenen, die den entsprechenden Vorbereitungslehrgang belegt haben, absolviert werden. Das Reitabzeichen besteht aus dem praktischen Reiten und der Stationsprüfung. Beim praktischen Reiten wird von dem Prüfling erwartet, dass er sein Pferd in allen drei Grundgangarten in der Reithalle vorstellt. Hierbei darf einzeln oder in einer Abteilung geritten werden. Des Weiteren wird das Reiten im leichten Sitz über Stangen und Bodenricks erwartet, um die Reiter an das Springreiten heranzuführen. Es wird beim praktischen Reiten des Reitabzeichen 8 auf eine losgelassene und ausbalancierte Sitzgrundlage, auf das Vertrauen zum Pferd sowie die Hilfengebung und auf die Kontrolle über das Pferd geachtet. Bei der Stationsprüfung des Reitabzeichen 8 geht es um Pferderassen, Farben, Körperbau, Abzeichen und die gezeigten Hufschlagfigueren. Zu der Stationsprüfung zählt auch die Bodenarbeit.
Das Reitabzeichen 8 kann nur bestanden oder nicht bestanden werden und es gibt keine Wertnoten. Bei einer nicht bestandenen Prüfung kann das Abzeichen zum nächst möglichen Zeitpunkt wiederholt werden. Außerdem kann das Reitabzeichen jedes Jahr neu abgelegt werden.

Reitabzeichen 8 – Was muss man können?

1. Teilprüfung Dressur:

Vorstellen der Pferde/Ponys nach Weisung des Ausbilders in Anlehnung an die Klasse E Reiten ohne Bügel mindestens im Schritt. Nach Möglichkeit sollte auf dem Außenplatz geritten werden.

2. Teilprüfung Sitzschulung/Reiten mit verkürzten Bügeln:

Reiten einer Geschicklichkeitsaufgabe inklusive des Reitens im leichten Sitz in seinen verschiedenen Ausprägungen und über Stangen und Bodenricks. Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen, sofern es nicht die Teilprüfung Sitzschulung/Reiten mit verkürzten Bügeln ersetzen soll. Die Anforderungen werden im Außengelände auf unebenem Boden, im leichten Sitz und beim bergauf und bergab reiten abgeprüft.

3. Teilprüfung Stationsprüfungen:

Station 1:
Rassen, Farben, Abezeichen, Körperbau

Station 2:
Grundkenntnisse über die gezeigten Sitzformen, Hufschlagfiguren, Bahnordnung

Station 3:
Bodenarbeit: siehe Inhalte RA 9, Station 3, zusätzlich Slalom, Gangmaßwechsel im SchrittReitabzeichen bestanden?
Bewertet werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie ausbalanciert und losgelassen der Reiter auf dem Pferd sitzt und die Übungen ausführt. Das Prüfungsergebnis lautet „bestanden” oder „nicht bestanden”, es gibt keine Noten. Sollte man die Prüfung nicht bestehen, so kann die gesamte Prüfung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholt werden.

Für das Reitabzeichen 7 sind Kinder sowie Erwachsene, die an dem entsprechenden Vorbereitungslehrgang teilgenommen haben, zugelassen. Dieses Reitabzeichen besteht aus Teilprüfungen und zwar aus der Teilprüfung Dressur, der Teilprüfung Springen und der Stationsprüfung. In der Teilprüfung Dressur muss eine Dressuraufgabe in Anlehnung an die Klasse E alleine oder in der Abteilung geritten werden. Hierbei muss auch mindestens im Trab ohne Bügel geritten werden. Bei der Teilprüfung Springen muss im leichten Sitz über ein paar Sprünge in cavalettihöhe geritten werden. Für die Stationsprüfung müssen die Ethischen Grundsätze, die Hufschlagfiguren, die Grundkenntnis der Gangarten und der Stoff aus dem Reitabzeichen 8 sicher beherrscht werden.
Das Reitabzeichen 7 kann nur bestanden oder nicht bestanden werden, es gibt für dieses Reitabzeichen also noch keine Wertnoten. Ein nicht bestandenes Reitabzeichen kann zum nächst möglichen Termin wiederholt werden, Außerdem kann das Reitabzeichen 7 jährlich neu erworben werden. Wenn sowohl Reitabzeichen 7, als auch Reitabzeichen 6 erfolgreich absolviert wurden, ersetzten diese beiden Reitabzeichen den Erwerb des Basispasses.

Reitabzeichen 7 – Was muss man können?

1. Teilprüfung Dressur:

Vorstellen der Pferde/Ponys (einzeln oder zu zweit) in einer mit dem Ausbilder erarbeiteten Dressurreiteraufgabe auf dem Dressurviereck in Anlehnung an die Klasse E. Reiten ohne Bügel mindestens im Trab.

2. Teilprüfung Reiten im leichten Sitz und über Bodenricks:

Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen, sofern es nicht die Teilprüfung Reiten im leichten Sitz und über Bodenricks ersetzen soll. Die Anforderungen werden im Außengelände auf unebenem Boden, im leichten Sitz und in verschiedenen Tempi abgeprüft.

3. Teilprüfung Stationsprüfungen:

Station 1:
Grundkenntnisse über die Gangarten, Hufschlagfiguren und Abteilungsreiten

Station 2:

Sicherheit im Umgang/beim Reiten, Ethische Grundsätze

Station 3:
Bodenarbeit: siehe Inhalte RA 8, Station 3, zusätzlich Führen von Hufschlagfiguren, Traben auf gerader Linie, Rückwärtstreten lassen Reitabzeichen bestanden?

Bewertet werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie ausbalanciert und losgelassen der Reiter auf dem Pferd sitzt und die Übungen ausführt.

Das Prüfungsergebnis lautet „bestanden” oder „nicht bestanden”, es gibt keine Noten. Sollte man die Prüfung nicht bestehen, so kann die gesamte Prüfung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholt werden.

Für das Reitabzeichen 6 sind Kinder sowie Erwachsene, die an dem entsprechenden Vorbereitungslehrgang teilgenommen haben, zugelassen. Dieses Reitabzeichen besteht aus Teilprüfungen und zwar aus der Teilprüfung Dressur, der Teilprüfung Springen und der Stationsprüfung. In der Teilprüfung Dressur muss eine Dressuraufgabe in Anlehnung an die Klasse E oder gemäß des Aufgabenheft oder WBO, alleine oder in der Abteilung geritten werden. Hierbei muss in allen drei Gangarten ohne Bügel geritten werden. Bei der Teilprüfung Springen muss im leichten Sitz über einen kleinen Parcours in cavalettihöhe geritten werden. In der Stationsprüfung wird die Grundkenntnis der Pferdehaltung, der Fütterung und der Pferdegesundheit geprüft. Außerdem muss bei der Bodenarbeit ein Pferd verladen und in einer Dreiecksbahn vorgeführt werden. Natürlich spielt der Stoff, der beim Reitabzeichen 7 geprüft wird auch bei dem Reitabzeichen 6 eine elementare Rolle.
Das Reitabzeichen 6 kann nur bestanden oder nicht bestanden werden, es gibt für dieses Reitabzeichen also noch keine Wertnoten. Ein nicht bestandenes Reitabzeichen kann zum nächst möglichen Termin wiederholt werden, Außerdem kann das Reitabzeichen 6 jährlich neu erworben werden. Wenn sowohl Reitabzeichen 7, als auch Reitabzeichen 6 erfolgreich absolviert wurden, ersetzten diese beiden Reitabzeichen den Erwerb de

Reitabzeichen 6 – Was muss man können?

1. Teilprüfung Dressur:

Dressurreiteraufgabe in Anlehnung an Klasse E (einzeln oder zu zweit). Reiten ohne Bügel in den drei Grundgangarten.

2. Teilprüfung Reiten im leichten Sitz und über Bodenricks:

Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen, sofern sie nicht die Teilprüfung Teilprüfung Reiten im leichten Sitz und über Bodenricks ersetzen soll. Die Anforderungen werden in Anlehnung an einen Geländereiterwettbewerb abgeprüft.

3. Teilprüfung Stationsprüfungen:

Station 1:
Grundkenntnisse Pferdehaltung, Fütterung und Pferdegesundheit

Station 2:
Bodenarbeit: siehe Inhalte RA 7, Station 3, zusätzlich Traben auf gerader Linie, Rückwärtstreten lassen, Dreiecksvorführung, Grundsätze zur Sicherheit beim VerladenReitabzeichen bestanden?

Bewertet werden Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit dem Pferd sowie das Grundwissen über das Pferd. Weiter fließt in die Beurteilung ein, wie ausbalanciert und losgelassen der Reiter auf dem Pferd sitzt und die Übungen ausführt.

Das Prüfungsergebnis lautet „bestanden” oder „nicht bestanden”, es gibt keine Noten. Sollte man die Prüfung nicht bestehen, so kann die gesamte Prüfung zum nächstmöglichen Zeitpunkt wiederholt werden.

s Basispasses.

 

Für die Reiterinnen und Reiter, die das Reitabzeichen 4 ablegen wollen, gibt es keine Altersbegrenzung.

Voraussetzungen für Reiter und Pferd sind:

die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört, der Besitz des Reitabzeichen 5 und die Teilnahme am Vorbereitungslehrgang. Die Pferde, die in der Prüfung vorgestellt werden, müssen mindestens 5 Jahre alt und in der Ausbildung so weit sein, dass sie den Prüfungsanforderungen genügen.

Reitabzeichen 4 – Was wird verlangt?

Die Prüfung besteht aus praktischen und theoretischen Teilprüfungen.

1. Teilprüfung Dressur:

Dressurreiterprüfung Klasse A gemäß Aufgabenheft, wobei einzeln oder zu zweit geritten wird,
Hilfszügel sind nicht erlaubt.

2. Teilprüfung Springen:

a) Überprüfung des Reiten im leichten Sitz
b) Stilspringprüfung Klasse A* mit Standardanforderungen

Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen,
sofern es nicht die Teilprüfung Springen ersetzen soll.
Die Anforderungen werden in Anlehnung an einen Stilgeländeritt Klasse E abgeprüft.

3. Teilprüfung Stationsprüfungen:

Station 1
Prüfungsgespräch in Bezug auf die eigene/n praktische/n Teilprüfung/en, Reitlehre gemäß den Anforderungen der Klasse A, Skala der Ausbildung

Station 2

Fitness des Reiters

Station 3

Grundausrüstung eines Reitpferdes

Wer hat dieses Reitabzeichen bestanden?

Bewerber müssen zum Bestehen mindestens die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, kann die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden. Für das Bestehen oder Nicht-Bestehen des RA 4 hat die Teilprüfung Geländereiten keine Relevanz, es sei denn, sie ersetzt die Teilprüfung Springen.

An der Prüfung zum Reitabzeichen 5 dürfen alle Reiter ohne Altersbeschränkung teilnehmen, die einen entsprechenden Vorbereitungslehrgang besucht haben. Für die Reiterinnen und Reiter, die das Reitabzeichen 5 ablegen wollen, gibt es keine Altersbegrenzung.

Voraussetzungen für Reiter und Pferd sind:

die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört,
der Besitz des Basispasses Pferdekunde oder der Reitabzeichen 7 und 6 und die Teilnahme am Vorbereitungslehrgang.
Die Pferde, die in der Prüfung vorgestellt werden, müssen mindestens 5 Jahre alt und in der Ausbildung so weit sein, dass sie den Prüfungsanforderungen genügen.

Reitabzeichen 5 – Was wird verlangt?

Die Prüfung besteht aus praktischen und theoretischen Teilprüfungen.

1. Teilprüfung Dressur:

Dressurreiteraufgabe in Anlehnung an Klasse E (einzeln oder zu zweit)
Hilfszügel sind zugelassen
Reiten ohne Bügel in allen Gangarten

2. Teilprüfung Springen:

a. Überprüfung des Reiten im leichten Sitz
b. Stilspringen Klasse E: Beurteilt werden Sitz und Einwirkung des Reiters, die harmonische Bewältigung der gestellten Aufgaben und der Gesamteindruck während der Teilprüfung.

Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen, sofern es nicht die Teilprüfung Springen ersetzen soll.
Die Anforderungen werden in Anlehnung an einen Geländereiterwettbewerb/Stilgeländeritt Klasse E abgeprüft.

3. Teilprüfung Stationsprüfungen:

Station 1
Prüfungsgespräch in Bezug auf die eigene/n praktische/n Teilprüfung/en, Reitlehre gemäß den Anforderungen der Klasse E

Station 2
Kenntnisse zum Einstieg in den Turniersport

Station 3
Kenntnisse zur Unfallverhütung

Station 4
Bodenarbeit: Vorführen auf der Dreiecksbahn, Training mit Stangen
(z. B. Halten über der Stange, vielseitiges Stangenkreuz, Stangenlabyrinth), systematische Desensibilisierung (Umweltreize)

Wer hat dieses Reitabzeichen bestanden?

Bewerber müssen zum Bestehen mindestens die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, kann die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden. Für das Bestehen oder Nicht-Bestehen des RA 5 hat die Teilprüfung Geländereiten keine Relevanz, es sei denn, sie ersetzt die Teilprüfung Springen.

Reitabzeichen 4 – Was wird verlangt?

Die Prüfung besteht aus praktischen und theoretischen Teilprüfungen.

1. Teilprüfung Dressur:

Dressurreiterprüfung Klasse A gemäß Aufgabenheft, wobei einzeln oder zu zweit geritten wird,
Hilfszügel sind nicht erlaubt.

2. Teilprüfung Springen:

a) Überprüfung des Reiten im leichten Sitz
b) Stilspringprüfung Klasse A* mit Standardanforderungen

Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen,
sofern es nicht die Teilprüfung Springen ersetzen soll.
Die Anforderungen werden in Anlehnung an einen Stilgeländeritt Klasse E abgeprüft.

3. Teilprüfung Stationsprüfungen:

Station 1
Prüfungsgespräch in Bezug auf die eigene/n praktische/n Teilprüfung/en, Reitlehre gemäß den Anforderungen der Klasse A, Skala der Ausbildung

Station 2

Fitness des Reiters

Station 3

Grundausrüstung eines Reitpferdes

Wer hat dieses Reitabzeichen bestanden?

Bewerber müssen zum Bestehen mindestens die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, kann die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden. Für das Bestehen oder Nicht-Bestehen des RA 4 hat die Teilprüfung Geländereiten keine Relevanz, es sei denn, sie ersetzt die Teilprüfung Springen.

Für die Reiterinnen und Reiter, die das Reitabzeichen 3 ablegen wollen, gibt es keine Altersbegrenzung.

Voraussetzungen für Reiter und Pferd sind:

die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört, der Besitz des Reitabzeichen 4 und die Teilnahme am Vorbereitungslehrgang. Die Pferde, die in der Prüfung vorgestellt werden, müssen mindestens 5 Jahre alt und in der Ausbildung so weit sein, dass sie den Prüfungsanforderungen genügen.

Reitabzeichen 3 – Was wird verlangt?

Die Prüfung besteht aus praktischen und theoretischen Teilprüfungen.

1. Teilprüfung Dressur:

Dressurreiterprüfung Klasse L auf Trense gemäß Aufgabenheft,
einzeln geritten.

2. Teilprüfung Springen:

Stilspringprüfung Klasse A** mit Standardanforderungen

Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen,
sofern es nicht die Teilprüfung Springen ersetzen soll.
Die Anforderungen werden in Anlehnung an einen Stilgeländeritt Klasse A abgeprüft.abgeprüft.

3. Teilprüfung Stationsprüfungen:


Station 1
Prüfungsgespräch in Bezug auf die eigene/n praktische/n Teilprüfung/en, Reitlehre gemäß den Anforderungen der Klasse L.

Station 2
Verhaltens-/Ehrenkodex im Pferdesport

Station 3
Trainingslehre (Kondition, Koordination)

Wer hat dieses Reitabzeichen bestanden?

Bewerber müssen zum Bestehen mindestens die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, kann die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden. Für das Bestehen oder Nicht-Bestehen des RA 3 hat die Teilprüfung Geländereiten keine Relevanz, es sei denn, sie ersetzt die Teilprüfung Springen.prüfung Springen.

Für die Reiterinnen und Reiter, die das Reitabzeichen 3 ablegen wollen, gibt es keine Altersbegrenzung.

Voraussetzungen für Reiter und Pferd sind:

die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört, der Besitz des Reitabzeichen 3 und die Teilnahme am Vorbereitungslehrgang. Die Pferde, die in der Prüfung vorgestellt werden, müssen mindestens 5 Jahre alt und in der Ausbildung so weit sein, dass sie den Prüfungsanforderungen genügen.

Reitabzeichen 2 – Was wird verlangt?

Die Prüfung besteht aus praktischen und theoretischen Teilprüfungen.

1. Teilprüfung Dressur:

Dressurreiterprüfung Klasse L auf Trense gemäß Aufgabenheft,
einzeln geritten.

2. Teilprüfung Springen:

Stilspringprüfung Klasse l mit Standardanforderungen

Die Teilprüfung Geländereiten kann zusätzlich erfolgen,
sofern es nicht die Teilprüfung Springen ersetzen soll.
Die Anforderungen werden in Anlehnung an einen Stilgeländeritt Klasse l abgeprüft.

3. Teilprüfung Stationsprüfungen:


Station 1
Prüfungsgespräch in Bezug auf die eigene/n praktische/n Teilprüfung/en, Reitlehre gemäß den Anforderungen der Klasse L. Skala der Ausbildung

Station 2
Verpassen der Ausrüstungsgegenstände insbesondere Gebiss/Kandare

Station 3
Trainingslehre, funktionale Anatomie, Exterieurlehre

Wer hat dieses Reitabzeichen bestanden?

Bewerber müssen zum Bestehen mindestens die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, kann die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden.

Für die Reiterinnen und Reiter, die das Reitabzeichen 1 ablegen wollen, gibt es keine Altersbegrenzung. Es besteht die Möglichkeit das Reitabzeichen 1 disziplinspezifisch (RA 1 Dressur,  RA 1 Springen) abzulegen oder es aufgrund von Turniererfolgen zu erhalten. 

Voraussetzungen für das Reitabzeichen 1 sind:

  • die Mitgliedschaft in einem Pferdesportverein, der einem der FN angeschlossenen Landes- und/oder Anschlussverbände angehört,
  • der Besitz des Reitabzeichen 2 und
  • die Teilnahme am Vorbereitungslehrgang.

Die Pferde, die in der Prüfung vorgestellt werden, müssen mindestens 6 Jahre alt und in der Ausbildung so weit sein, dass sie den Prüfungsanforderungen genügen. Beim Reitabzeichen 1 disziplinspezifisch müssen die Pferde mindestens 7 Jahre alt sein. 

Was wird verlangt?
Die Prüfung besteht aus praktischen und theoretischen Teilprüfungen.

1. Teilprüfung Dressur

Dressurreiterprüfung Klasse M auf Kandare gemäß Aufgabenheft,

2. Teilprüfung Springen

Stilspringprüfung Klasse M* mit Standardanforderungen

3. Teilprüfung Stationsprüfungen

Station 1: Prüfungsgespräch in Bezug auf die eigene/n praktische/n Teilprüfung/en, Reitlehre gemäß den Anforderungen der Klasse M

Station 2: Trainingslehre (Ursache/Wirkung)

Wer hat bestanden?

Bewerber müssen zum Bestehen mindestens die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen erreicht haben. Keine Einzelnote einer Teilprüfung darf unter 5,0 sein. Wird diese Note in einer der Teilprüfungen nicht erreicht, kann die Prüfung frühestens nach drei Monaten wiederholt werden. 

Weitergehende Infos und Empfehlung: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN)Die neuen Reitabzeichen - Reiten lernen in kleinen Schritten